Depression, Paranoia. Meine besten Freunde. Sie sind immer da, selbst dann wenn ich denke, dass sie schon längst weg sind. Ich fühle mich so abgeschwächt und allein gelassen, wie soll ich das noch weiter ertragen? Ich kann mich nicht mehr sehen. Wenn ich an einem Spiegel vorbei gehe, halte ich meine Hände als Scheuklappen. Mir kann niemand helfen. Ihr streckt mir die Hand aus, wollt mich halten, doch merkt überhaupt nicht dass ich zu schwach bin danach zu greifen. Kennt ihr das Gefühl von früher, als man in der Badewanne saß und solange die Luft unterwasser angehalten hat bis man fast gestorben wäre? So ähnlich fühle ich mich jeden Tag. Ich kann nicht mehr.
Freitag, 15. Februar 2013
Montag, 11. Februar 2013
Mir fehlen die Worte. Ja, was anderes fällt mir dazu nicht ein. Es gibt so verdammt verlogene Menschen auf dieser Erde. Jeder kennt sie. Warum bin ich zu einem dieser Menschen geworden? Ich bin Abschaum. Ich kann mich kaum konzentrieren, die Musik dröhnt mir mein Gehirn zu. Es ist wirklich so, ich setzte die Kopfhörer nicht mehr ab, selbst in der Nacht zum schlafen begleitet mich die Musik. Sie lässt mich vergessen wie unglaublich zerfressen die Welt ist. Wir machen uns doch alle selbst kaputt. Mein Lebenswille hat nachgelassen. Ich bin zu schwach um mich vernünftig zu ernähren und einfach mein Leben so zu leben wie früher. Es ist so als ob ich um Hilfe schrei und mir der Mund zu gehalten wird. Ich bin verstumpft und keiner traut sich mehr an mich ran. Deren Hilfe brauch ich nicht. Ich kann mir alleine helfen. Manchmal vermisse ich die Zeit früher. Wer bin ich bloß geworden? Ich ersticke an Trauer, hört ihr mich?
Sonntag, 27. Januar 2013
Sieh mich nicht so an! Mit diesem Blick, der mir sagt: Verdammt wieso bist du nur so, wie du bist? Ich hab's verstanden. Du musst mich nicht jeden Tag aufs Neue so verletzten. Es tut weh. Weißt du überhaupt was du mit diesen Worten in mir auslöst? Trauer strömt, wie eine riesige Welle über mein ganzen Verstand und überflutet den Sinn, der mir sagt was richtig und was falsch ist. Du weißt ganz genau, wie ich veranlagt bin. Warum versuchst du es immer wieder mich so hilflos dastehen zu lassen? Mir meinen Schutz zu nehmen? Ich reiße ruckartig an meinen Haaren um dort oben wieder Gefühle rein zu bringen. Wer bist du überhaupt, der sich sowas erlaubt? Ich hasse Dich! Ich spucke mitten in dein Gesicht und es zieht sich über den ganzen Spiegel. Ich falle in mich zusammen
Freitag, 25. Januar 2013
Wisst ihr, ihr seid doch alle gleich. All' die leeren Gesichter mit einem aufgesetzten, falschen Lächeln. Wie ihr alle versucht euch perfekt zu geben, aber das seit ihr nicht! Jeder von euch geht raus und versucht, den Schmerz hinter einem gespielten Lächeln auf dem Gesicht zu verstecken. Ist das zu glauben, wie falsch die Welt doch ist? Lügen gehören zum Alltag und ich fühle mich allmählich wie eine. Ich trage den Schmerz an meinem eigenem Körper rum und finde nicht wie ihr noch einen Grund zu lächeln! Dieses unehrliche Grinsen zerfrisst mich! Alle kommen mit einem fetten Lachen auf mich zu, "Hey na, lange nicht gesehen. Wie geht's Dir?" und dabei wollt ihr es doch gar nicht wissen! Ihr braucht nicht aus Höflichkeit auf mich zu kommen und mich fragen, wie es mir geht. Mir geht es gut! Wirklich. Ja, man merkt meist nur noch kaum, wie oft man doch lügt, um es dem anderen nicht schwer zu machen. Die Welt steht in Flammen, ihr könnt es bloß noch nicht sehen
Freitag, 18. Januar 2013
Was denkt ihr, wenn ihr in euer Spiegelbild seht? Ich empfinde puren Hass für das Mädchen da im Spiegel. Oh wer bist du bloß geworden? Sieh dich an Mädel, was ist nur los? Dein Gesicht fazierst du mit Narben. Ich würde am liebsten den Spiegel mit meiner bloßen Hand in 1.000 Glassplitter zerschlagen. Ich will dich nie wieder sehen! Ich kratze am Spiegel rum, versuche mich zu zerstören. Ist es zu viel verlangt? Ich kann nicht mehr. Jeden Abend sitz ich alleine im dunkeln im Zimmer und bete, bete das es endlich aufhört! Dieser endlose Teufelskreis macht sich jede einzelne Sekunde bemerkbar! Ich stell mir in letzter Zeit oft die Frage, ob ich schon vergessen hätte, wie es doch früher war als du noch da warst. Verdammt mein Körper reagiert nur noch schwach auf Schmerz. Er sitzt tiefer als es zu sehen ist. Mein Körper scheint wie abgehärtet aber meine Seele ist und bleibt so verwundbar, wie sie schon immer war. Ich habe Angst vor mir. Mein Körper ist nur noch eine Hülle gezeichnet vom Hass
Mittwoch, 16. Januar 2013
Glaub nicht ich sehe dich nicht. Du bist da, ich weiß das. Ich merke wenn du Abends neben meinem Bett stehst, deinen Atem und deine Blicke auf meiner Haut. Leute halten mich für verrückt und all' das nur wegen dir, das ist dir hoffentlich bewusst. Sie denken es ist vollkommene Einbildung, doch der Schein trübt. Ja, ich kann mir sowas nicht einbilden, es ist viel zu real. Es kann niemals Einbildung sein! Ich hör deine Stimme, ich sehe dich. Du scheinst nicht für jeden unsichtbar zu sein und ich werde schon bald genug herausfinden, was du von mir willst. ^
Sonntag, 23. Dezember 2012
Ich sitze hier allein in meinem Zimmer, der Schmerz sitzt tief in meinem Rücken, wartet dass ich es endlich wieder tue. Mir wieder weh tue, damit er es nicht tun muss! Ich wünschte, es wäre das Jahr über jeder verdammter Tag Winter, denn es ist so beruhigend am eigenden Körper den Schmerz zu fühlen. Die Kälte frisst sich mehr und mehr in meinen Körper und meine Gefühle sind wie eingefroren. Ich habe vor ein paar Tagen mein altes Tagebuch rausgekramt und es mir von Anfang bis Ende durchgelesen. Man, du wurdest auf jeder Seite erwähnt, merkst du nicht, dass ich dich vermisse? Das ist doch krank! Warum musstest du gehen? Ich weiß, du hättest es nicht gewollt, ja wie es mit mir endet, aber was soll ich tun? Weiterhin der Menschheit mein gefälschtes, unehrliches Lachen verkaufen? Mich so darstellen, wie ich einmal war und nie wieder bin? Es ist egal, ich mache so weiter bis es reicht, bis ich endlich von meinen Qualen erlöst bin und dich wiedersehen kann. Glaubst du nicht, dass ich deinen Atem in der Nacht spüre, der sanft über meine Haut fließt. Wie du jede Nacht vor meinem Bett stehst und irgendetwas von mir verlangst? Ich weiß, was du willst. Du willst Rache
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