Donnerstag, 26. Juli 2012

Die Faust hat gesessen. Ich wusste nicht, dass er zu so Etwas fähig war. Ich war wie gelähmt, der Schmerz zuckte durch mein ganzes Gesicht. Bleib stark. Er setzt die nächste Faust an, diesmal viel zu heftig, sodass er selbst erstarr. Sie streifte nur haarscharf mein Auge, das ich in letzter Sekunde zusammenkniff. Wenn ich wegrennen würde, wenn ich aufwachen würde aus diesem schrecklichen Albtraum? Aber es schien viel zu Real, die Schmerzen waren so echt. Er musterte mein Gesicht. Blut. Sein Gesicht war so hässlich, er musste sich hinter seiner Maske verstecken. Er war doch so erbärmlich, dachte wohl ich wär das kleine Mädchen von Nebenan, dass er einfach so zusammenschlagen kann? Ein heller Schein blendete mein ganzes Sichtfeld. Es war viel zu hell, es war nichts mehr zu erkennen. 03:37 steht auf dem Wecker. Ich zieh meine Bettdecke bis zum Hals, obwohl mir viel zu heiß war. Ich streife über mein Gesicht. Kein Blut, nur ein Albtraum.


Donnerstag, 19. Juli 2012

Ja sie sind schlimm - die Schmerzen - fast unausträglich, aber es muss stimmen. Der Arzt hat es so gesagt. Ich weiß nicht mehr weiter. Es fühlt sich so schrecklich an. Ich drück nochmals mit meinem Zeigefinger auf die Stelle, da am Hals, da wo es schon seit Tagen schmerzt. Ja, der drückende Schmerz versichert mir - es ist noch immer da und keiner weiß doch so richtig was es sein kann. Ich musste gestern im Krankenhaus bleiben, über Nacht. Ich sah den Ärzten an, dass sie keinen blassen Schimmer hatten, was mit mir los ist - was mit mir geschieht. Ich mein, ich weiß es doch selber nicht? Jetzt bin ich wieder zuhause. Mama klebt unten jetzt schon zum 5. mal am Telefon und versucht einen Termin zu bekommen beim Gesichts-Chirurgen. Das soll sie doch nicht, ich mein wenn die Ärzte gestern schon nicht wussten was mit mir los ist, dann weiß es der doch auch nicht, aber egal. Bald kennen mich schon alle Chirurgen und Ärzte in der Umgebung. Ich will einfach nur, dass es aufhört. Es kommt mir vor, wie eine Krankheit, die noch nicht entdeckt war und ich bin jetzt deren Versuchskaninchen. Werde ich sterben?

Sonntag, 3. Juni 2012

Ich habe verloren. Ich haue meinen Kopf so fest ich kann an die Tür, in der Hoffnung, da oben würde sich alles wieder ordnen-es wäre alles wieder okay. Aber alles was sich dann bildete war Schmerz. Ich hielt meine kalten Hände gegen den Kopf um ihn zu kühlen. Kalte Haut gegen warmes Blut. Ich fühlte mich so wie jeden Tag. Ich wunderte mich schon ,warum ich die Schmerzen überhaubt wahrnehme nach den ganzen scheiß Schmerz der letzten Tage. "Du machst alles noch viel schlimmer!" ,schrie eine Stimme in meinem Kopf. "Das war richtig!" ,schrie ich gegen sie an. Mit letzter Kraft zog ich mich an der Türklinke hoch und warf meinen nassen Körper auf das Sofa links neben mit. Fast leblos. - Ja fast leblos ,aber nur fast sah ich mich im Spiegel gradeaus im Wohnzimmer. Eingekrümmt auf dem Sofa. Nass. Blass. Aber immernoch dachte ich es wäre alles okay.

Dienstag, 29. Mai 2012


Und dann sah ich wie vor mir die Welt zerbrach .Alles im Arsch. Ich hab es vermasselt ,ich bin zu nichts gut. Es scheint so als ob alles was ich anfasse in 1.000 Scherben zerbricht. Die ganze Zeit bin ich hart, alle denken das doch von mir ,nur ich nicht ! - Es ist doch war; "Harte Schale ,weicher Kern." aber nicht bei mir ! Ich bin es leid . Ich bin nicht Perfekt ,nein das bin ich nicht . Aber ganz ehrlich - wer ist das schon? Ich gehöre hier einfach nicht hin.

Montag, 7. Mai 2012

Die richtigen Worte zu finden - ja das ist schwer ,mal mehr mal weniger aber immer ein bisschen. Jeden ist das schonmal passiert ,denk ich. Ich hab mist, wirklich scheiße gebaut. Manchmal bin ich einfach zu schlecht. Ich glaube ich verletzte ihn damit ,ist das nicht so? Er zeigt es mir doch an seiner Art. Ich bin es, die es ruiniert obwohl es noch nicht einmal angefangen hat! Hinterher wird mir immer alles klar ,aber nunmal kann man es dann nicht mehr ändern. Wieder gut machen ? Eine einfache Entschuldigung reicht anscheind nicht 

Mittwoch, 14. März 2012

Es ist schwer zu erklären wie es mir geht . Ich hab Probleme mit einem Menschen ,der mir sehr wichtig ist . Es ist so ; Ich und mein Vater haben eigentlich ein sehr gutes Verhältnis. Ich mein, er ist mein Vater ! Nur sehen wir uns nicht oft . Wir wohnen im gleichen Haus ,aber trotzdem sehen wir uns nicht oft ;es liegt daran, dass mein Vater bis 17:00 Uhr  Arbeitet - nein ,das ist es nicht .Er macht außerdem viele Überstunden ,sodass er meist erst um 21:00 Uhr nach Hause kommt - aber das ist es auch nicht . Zumindest 'nicht der Schwerpunkt .
Einzig und allein ist es ,dass wir uns oft streiten ,meist über Kleinigkeiten. Es hagt meistens in ellenlange Diskusionen aus. Es ist an den Zeitpunkt gekommen, trotz das wir uns nicht oft sehen , wir uns streiten und er immer das stärkere Wort hat . Für mich sind meist die Situationen nicht geklärt und mein eigentliches Problem ist ,dass er am nächsten Tag so tut als ob alles in Ordnung sei . Es liegt wahrscheinlich daran ,dass wir uns nicht so oft sehen ,aber trotzdem ist es mir wichtig das zu klären . Und dieses leere " Es ist alles in Ordnung " macht mich krank! Ich find das einfach nicht gut so und es macht mich innerlich kaputt . Ich krieg einen Heulkrampf wenn ich das meiner Besten Freundin erzähle und ich muss mich echt zusammenreißen um nicht rum zu schreien. Ich weiß nicht , es ist einfach so schwer für mich das alles zu verstehen . Ich bin völlig am Ende .


Sonntag, 11. März 2012

Sind nicht eigentlich die ,die dir wichtig sind auch die ,die erkennen wenn es dir schlecht geht? - wenn du alles abstreitest, sagst: "es ist alles okay" ,aber innerlich vor Schmerzen brichst . Ich war mal der Auffassung ,dass du diese Menschen 'Freunde' nennst ,aber ich hab so langsam das Gefühl , dass sich alles um mich herum verändert - ich erkenne nichts wieder und keiner weiß ,wie es mir wirklich geht . Aber , ich brauch das auch nicht . Mir ist klar geworden, dass ich damit auch gut alleine zurrecht kommen kann - und es hilft mir darüber zu schreiben .
Ich mein ,all die Leute von früher , die Menschen die mir so viel bedeuten ,erkenn ich nicht wieder ! - wie soll ich damit umgehen? Bin ich die ,die alles Falsch macht ? Oder bin ich die, die sich gleich wieder was drauf einbildet?

Manchmal will ich einfach nur weg - egal wohin . Frei sein , nicht die Gedanken in meinem Kopf haben ,die meinen Sinn vernebeln und mich einfach ablenken . Ist Zeit gekommen ? - Nein , ich werde ,glaube ich , immer diese nervigen , unausträglichen Gedanken mit mir tragen.